Bestimmte Verkehrssituationen machen mich wütend

Wut hinterm Steuer kann sich auf verschiedene Weisen äußern. Viele Emotionen können in Wut umgesetzt werden (z.B. Frustrationen über Verkehrsbehinderungen oder sehr langsamen Verkehr können zu Ärger führen). Das Schlimmste an dieser Wut ist die Weise, in der diese durch Autofahrer zum Ausdruck gebracht wird. Wenn Sie merken, dass Sie zu schnell oder zu langsam fahren oder drängeln, um jemandem „eine Lektion zu erteilen”, müssen Sie dies einstellen und sich fragen, ob es der Mühe wert ist.

Alle Herzpatienten wissen, dass eine wütende Reaktion auf jedes kleine Ärgernis gefährlich sein kann. Wir müssen uns alle bewusst sein, dass aggressives Fahrverhalten, als Reaktion auf solche Situationen, genauso tödlich sein kann wie ein Herzanfall.

VORSCHLÄGE

  • Sie müssen sich bewusst sein, dass Ihre Wut das Problem nicht lösen kann. Im Gegenteil, sie kann einen Unfall verursachen.
  • Nehmen Sie sich vor, ein verantwortungsvoller Autofahrer zu sein. Seien Sie sich bewusst, dass Sie wütend werden. Überprüfen Sie danach, warum Ihre Wut scheinbar irrationale Ausmaße annimmt.
  • Versuchen Sie die Verkehrssituationen zu meiden, von denen Sie wissen, dass Sie dadurch wahrscheinlich wütend gemacht werden. Je flüssiger der Verkehr ist, desto weniger Ärger und desto weniger Unfälle gibt es.
  • Wenn Sie vermuten, dass Sie Unsicherheit oder Angst vor dem Verkehr in Wut umsetzen, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihre Fahrfertigkeiten und Ihr Vertrauen zu fördern, z.B. durch eine Nachschulung oder einen Auffrischungskurs, (z.B. bei www.veiligverkeer.be.).
  • Bereiten Sie Ihre Fahrten gut vor und versuchen Sie, eventuelles Fehlverhalten anderer nicht zu beachten (z.B. langsames Fahren oder lange Wartezeiten).
Bestimmte Verkehrssituationen machen mich wütend